Über das Gesundheitswesen

Die Schweiz hat eines der besten Gesundheitswesen der Welt, welches die Fortschritte in der medizinischen Therapie allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Landes gleichermassen zugänglich macht.
   
Dieser hohe Standart schlägt sich in den Gesundheitskosten nieder, welche infolge des medizinischen Fortschrittes, aber auch wegen der demographischen Entwicklung der Bevölkerung (die Menschen leben immer länger) ständig ansteigen.
   
Die Kosten für neue Therapien rechtfertigen sich in der Regel durch verbesserte Heilungs- und Ueberlebenschancen und durch gesteigerte Produktion am Arbeitsplatz (in der Schweiz gehen z.B. jährlich 2,2 Millionen Arbeitstage wegen Migräne verloren!).
   
Das Gesundheitswesen in der Schweiz braucht keine radikalen Systemwechsel, sondern Kostentransparenz durch gesicherte Daten, Sparanreize durch angemessene Selbstbeteiligung der Versicherten, kontrollierten Wettbewerb mit Qualitätskontrolle.
   
Im Spitalbereich ist der Wettbewerb zu gewährleisten durch Verselbständigung der Spitäler und Lockerung des Kontrahierungszwangs, wobei eine kantonsübergreifende regionale Spitalplanung anzustreben ist.
   
Die sturen Prämienregionen sind abzuschaffen. Statt dessen sollen die Prämien für die Krankenversicherung nach regionalen Lebensräume, resp. Wirschaftsräumen kalkuliert werden. Die Gesundheitskosten entstehen dort, wohin sich die Menschen im Krankheitsfall wenden, z.B. an regionalen medizinischen Kompetenzzentren und nicht zwingend am Wohnort der PatientInnen.

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