Politik für das Gewerbe
Die LDP, Partei der Liberalen und des Gewerbes, ist sich der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gewerbeunternehmen wohl bewusst. Die Liberalen stehen ein für eine lebendige Stadt und ein attraktives Wohnumfeld. Dazu gehören Quartiere, die neben ruhigen Wohnstrassen ein vielfältiges Angebot mit der richtigen Mischung an Dienstleistungen für den täglichen Bedarf bieten. Wohnen und arbeiten muss nebeneinander möglich sein , wenn wir nicht wollen, dass unsere Aussenquartiere zu reinen Büro- und Schlafgegenden verkommen. Der Bäcker, der Schreiner, der Maler und der Détaillist soll neben der Wohnbevölkerung als Dienstleister, willkommener Steuererzahler und Arbeitgeber seinen Platz haben. Dafür muss das geeignete Umfeld geschaffen werden; insbesondere braucht es gute Zufahrtsmöglichkeiten und Parkplätze für Kunden und Lieferanten.
Die Gewerbeunternehmen bilden die Mehrzahl der mehr als 300 000 KMU der Schweiz. Die meisten von ihnen sind kleingewerblich strukturiert; in Basel überwiegen die Unternehmen mit durchschnittlich 7 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die KMU bieten gesamtschweizerisch 75% aller Arbeitsplätze und 90% aller Ausbildungsplätze an.
Unsere Gewerbeunternehmen aber kommen im zunehmend weltwirtschaftlich strukturierten Umfeld immer mehr unter Druck. Auslösend wirken gleichzeitig mehrere Faktoren:
| 1. |
steigende Sozialausgaben |
| 2. |
wachsender Aufwand durch behördliche Auflagen |
| 3. |
Preisdruck im Binnenmarkt |
| 4. |
Preisdruck durch Wettbewerb weltweit |
Die Gewerbebetriebe brauchen keine Schutzmassnahmen; sie sind seit jeher gewohnt, Schwierigkeiten aus eigener Kraft und mit vermehrten Anstrengungen zu bewältigen. Sie benötigen aber faire Rahmenbedingungen. Das will heissen, dass in allen Bereichen, in welchen der Staat seine hoheitlichen Aufgaben erfüllt, die Auflagen für die Gewerbebetriebe wirtschaftlich und administrativ verkraftbar sein müssen. Das betrifft im besonderen das Steuerklima, die Bewilligungspraxis, das Submissionswesen, die Verkehrspolitik und die Auflagen durch Gesetze und Vorschriften. Ein weiterer Schwerpunkt für die Gewerbebetriebe als wichtige Ausbilder ist die Qualität der Schulen. In diesen Bereichen gilt es im Rahmen der politischen Arbeit die Anliegen des Gewerbes besonders zu berücksichtigen.
Als ehemalige Vizepräsidentin des Gewerbeverbandes Basel-Stadt setzt sich Lucie Trevisan für alle diese Ziele ei,n als Apothekerin im besonderen aber für die Interessen der kleinen und mittleren selbständigen Unternehmen.
Zurück zur Übersicht |